Milchersatz vegan-Das gibt es zu beachten

Milchersatz vegan

Milchersatz vegan

In den letzten Jahren geriet die klassische Kuhmilch häufig in Kritik. Ob aus gesundheitlichen, ethischen Gründen oder aus anderer Motivation heraus. Viel mehr Menschen greifen mittlerweile zur pflanzlichen Alternative, als noch zur klassischen Kuhmilch.

Für veganen Milchersatz spricht zum Einen, dass einige pflanzliche Ersatzprodukte häufig kalorienärmer sind und weniger Fett enthalten. Zudem gibt es eine enorme Auswahl an verschiedenen veganen Milchersatzprodukten, die sich geschmacklich voneinander unterscheiden. So kann man sich einfach die Milchalternative, welche einem am besten schmeckt aussuchen.

Welcher Milchersatz ist am besten geeignet für mich?

Damit man nicht jede einzelne Pflanzenmilch auf dem Markt ausprobieren muss, werde ich im folgenden die populärsten vorstellen. Ganz nach dem Motto Milchersatz vegan.

Sojamilch als Veganer Milchersatz

Die wohl bekannteste vegane Ersatzmilch ist die Sojamilch. Sie wird aus Sojabohnen gewonnen und ist in allerlei Variationen zu kaufen. Es gibt die normale gesüßte Sojamilch, aber auch die gesündere ungesüßte Sojamilch. Für besondere Geschmackserlebnisse gibt es auch Sojamilch, die mit Kakao oder Vanille verfeinert ist. Aufgrund der Herstellung aus Sojabohnen, enthält sie für eine Milch relativ viel Protein. Sie enthält nämlich um die 3,3 Gramm.

Sojamilch ist relativ kalorienreich im Vergleich zur Mandelmilch, aber dafür verfügt sie auch über eine milchige Konsistenz und eignet sich hervorragend für den morgendlichen Kaffee oder auch in herzhaften Soßen. Zudem ist sie auch einer der günstigsten Milchalternativen und mittlerweile so gut, wie in jedem Supermarkt zu finden.

Milchersatz veganMandelmilch

Mandelmilch ist auch ein echter Klassiker unter den Milchersatzprodukten. Sie besteht wie der Name schon sagt hauptsächlich aus Mandeln und Wasser. Je nachdem welches Produkt man kauft, gibt es sie gesüßt, ungesüßt oder auch mit Vanillegeschmack und ähnlichem. Bei der ungesüßten Variante ist auf jeden Fall der niedrige Kaloriengehalt hervorzuheben. Denn bei einem Nährwert von ungefähr 20 kcal pro 100ml eignet sie sich hervorragend für Leute, die an der einen oder anderen Ecke ein paar Kalorien einsparen wollen, ohne auf etwas verzichten zu müssen. Im Vergleich zur Sojamilch verzeichnet sie allerdings einen deutlich geringeren Eiweißgehalt. Sie enthält nur um die 1 Gramm pro 100 ml. Dies liegt natürlich an der natürlichen Beschaffenheit von Mandeln, da diese als Nüsse einen hohen Fettgehalt aber auch hohen Nährstoffgehalt aufweisen. Somit enthält die Mandelmilch zwar etwas mehr Fett als andere Milchalternativen, ist aber trotzdem mit einigen wichtigen Nährstoffen versetzt, wie zum Beispiel Calcium, was sehr wichtig für die Gesundheit der Knochen ist. Geschmacklich ist die Mandelmilch durch einen nussig, herben Geschmack charakterisiert, welcher dem Müsli am Morgen einen besonderen Geschmack verleiht. Gerade für Leute die Nüsse sehr gern mögen, eignet sich Mandelmilch sehr gut als veganer Milchersatz.

Reismilch der Außenseiter der Veganen Ernährung

Die Reismilch ist weniger populär als die Sojamilch, obwohl sie sich sehr gut als Einstiegsmilch eignet, beim Umstieg von Kuhmilch zu pflanzlichen Milchersatzprodukten. Denn ihr Geschmack besitz eine weniger charakteristische Eigennote, wie bei dem Geschmack von Sojamilch oder Mandelmilch. Sie schmeckt vor allem sehr süß und hat eine relativ milchähnliche Konsistenz. Dies liegt natürlich auch daran, dass sie über einen sehr hohen Kaloriengehalt verfügt und in ihr viel Zucker enthalten ist, auch wenn man sie in der zuckerfreien Variante kauft. Ihr Nährstoffgehalt ist im Vergleich zu den beiden oben genannten Ersatzprodukten sehr niedrig. Das liegt einfach daran, dass Reis ein Kohlenhydratlieferant ist, der eher der Sättigung dient aber nicht so viele Nährstoffe mit sich bringt. Trotzdem ist auf keinen Fall von der Reismilch abzuraten, da sie sich durch ihren angenehmen süßlichen Geschmack auszeichnet und trotzdem für alle möglichen Speisen oder Gerichte verwendet werden kann, solange man sich darüber im Klaren ist, dass man mit ihr nicht den Eigenen Nährstoffbedarf abdeckt.

Reismilch

Hafermilch-Steht für Regionalität

Der letzte vegane Milchersatz den ich vorstelle, ist die Hafermilch. Sie ist ebenfalls sehr bekannt unter den pflanzlichen Milchersatzprodukten. Sie besteht wie der Name schon sagt aus Hafer und Wasser und anderen Inhaltsstoffen wie zum Beispiel Zucker und Öl, die allerdings von Produkt zu Produkt variieren. Aufgrund der hohen Nährstoffdichte von dem Getreide Hafer ist auch die Hafermilch sehr gesund und verfügt über ein großes Reservoir an Nährstoffen, wie zum Beispiel die Vitamine E, B1, B2, B3 und B6 sowie die Mineralstoffe Natrium, Kalium, Magnesium, Kalzium und Eisen. Somit kann man mit ihr die eigene Ernährung hervorragend nährstoffreicher und gesünder gestalten. Zudem ist Hafermilch sehr verträglich und teilweise sogar für Babynahrung geeignet. Natürlich verzeichnet ihr Geschmack eine Hafer Nuance den man mögen muss. Für Leute die Haferflocken gerne essen ist dies gar kein Problem und sie können gerne beim nächsten Einkauf zur Hafermilch greifen.

Welches Milchersatzprodukt ist nun am besten?

Welches Milchersatzprodukt nun am besten ist, kann nicht pauschal für jeden beantwortet werden. Denn das kommt immer auf die eigene Persönlichkeit darauf an, wenn einem die Gesundheit sehr wichtig ist greift man eher zur Hafer-, Mandel- oder Sojamilch, ist der Geschmack und die milchähnliche Konsistenz sehr von Bedeutung, greift man eher zur Reismilch. So muss jeder für sich die Milchalternative finden, die einem am besten schmeckt, wobei natürlich auch verschiedene Produkte für verschieden Speisen benutzt werden können, um den idealen Geschmack zu erzielen. Also beim nächsten Einkauf auf jeden Fall verschiedene Ersatzprodukte einpacken und ausprobieren.

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